ÜBER PAUSIT

 

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Pausit wurde 2006 von Niklas Palmér, Kinesiologe und Osteopath, gegründet. Niklas war Betreiber einer Klinik. Zu seinen Kunden zählten zahlreiche Unternehmen und Personalgruppen. Er bemerkte schnell, dass viele Patienten immer wieder mit denselben Problemen zu ihm kamen, Verletzungen, die auf die Ergonomie des Arbeitsplatzes zurückzuführen waren.

 

Niklas gab seinen Kunden Tipps und Ratschläge für Übungen und erklärte die Bewegungen mithilfe einfacher Strichmännchen. Im Lauf der Zeit entstand die Idee, ein besseres Tool zu entwickeln, um den Kunden zu helfen und derartigen Verletzungen vorzubeugen. So nahm die Idee von Pausit langsam Gestalt an.

Niklas stellte diese Idee dem Gründerzentrum Inkubera vor, das ihn bei der Analyse des Marktes und bei der Entwicklung des Programms unterstützte. Unter anderem wurde eine Umfrage durchgeführt, bei der Unternehmen beschreiben konnten, was für sie und Ihr Personal wichtig war. Es zeigte sich, dass die Möglichkeit zur individuellen Anpassung der Übungen sowie eine gute Erinnerungsfunktion die wichtigsten Aspekte waren.

 

Pausit wurde auf Basis der Präferenzen der Unternehmen entwickelt. Die erste Version kam im Mai 2008 auf den Markt. Zu unseren ersten Kunden zählten die Gemeinde Norrköping sowie das statistische Zentralamt Schwedens. Beide Kunden waren sehr zufrieden mit dem Programm und sind bis heute zufriedene Nutzer von Pausit.

 

Das Interesse an Pausit wuchs sowohl bei großen als auch kleineren Organisationen ständig weiter. 2010 schloss sich Mikael Wahman dem Unternehmen als Partner und Mitarbeiter an. Seine Schwerpunkte sind Vertrieb und Kundenkontakte. Auch im Ausland wurde Pausit immer beliebter. Infolge der steigenden Nachfrage wurde das Programm im Jahr 2012 auch in einer englischen und norwegischen Sprachversion auf den Markt gebracht. Im Jahr 2015 wurde eine Version für Mac-Nutzer herausgebracht.

 

Anfang 2016 wurde Dan Gustafsson als neuer Geschäftsführer des Unternehmens eingestellt, mit der Mission, die steigende Nachfrage zu managen und Pausit für die weitere Expansion weiterzuentwickeln. Angesichts dessen gelang uns ein rasanter Start in das Jahr 2017, als wir Partnerschaften mit zwei neuen Vertriebspartnern abschlossen, Ergoff Miljö AB für den schwedischen Markt sowie einem anderen Händler für den Markt in Norwegen.

ERGONOMIE AM ARBEITSPLATZ

Unsere moderne Gesellschaft bringt es mit sich, dass wir viel Zeit im Sitzen verbringen, z.B. beim Fernsehen, im Auto oder an einem Schreibtisch. Aber der menschliche Körper ist für körperliche Aktivität geschaffen, und ein Mangel an körperlicher Betätigung und insbesondere lange Zeiten in einer sitzenden Position sind mit verschiedenen gesundheitlichen Risiken verbunden (Quellen: Healy et al., 2008a, Dunstan et al., 2012). Mehr als die Hälfte aller berufstätigen Personen arbeiten einen großen Teil des Tages sitzend vor einem Bildschirm. Bei vielen von ihnen treten Probleme z.B. mit dem Nacken, den Schultern oder den Armen auf. Langfristig kann ein sitzender Lebensstil auch zu anderen Gesundheitsproblemen beitragen, darunter Übergewicht, Herzerkrankungen, Diabetes und erhöhte Stressempfindlichkeit.

 

Probleme mit Nacken, Schultern und Rücken zählen in Schweden zu den häufigsten Gründen für krankheitsbedingte Arbeitsausfälle. Zusammen mit Arbeitsausfällen infolge psychischer Erkrankungen sind diese Probleme für mehr als 60% aller erfassten Fehlzeiten verantwortlich, was hohe Kosten für Unternehmen und Organisationen zur Folge hat (Quelle: Försäkringskassan, 2015).

 

Der Körper wird durch Belastungen gestärkt, aber diese dürfen nicht zu stark oder ungleichmäßig sein und nicht zu lange anhalten. Bei monotoner und repetitiver Arbeit, z.B. beim Sitzen vor einem Bildschirm, sind die Muskeln einer leichten, aber anhaltenden Belastung ausgesetzt. Eine anhaltende, statische Muskelkontraktion vermindert die Blutzirkulation, was zu einer Ermüdung der Muskeln mit Schmerzen und Krämpfen führt. Durch eine lange Arbeitszeit wird deshalb eine lange Erholungspause erforderlich. Um den Muskeln natürliche Pausen zu gönnen und statische Belastung zu verhindern, können Sie Ihre Arbeit so gestalten, dass mehr Beweglichkeit und Variation in der Körperhaltung ermöglicht wird. Regelmäßige Pausen tragen zudem zu einer höheren Effizienz bei. Forschungen zu den Gesundheitsrisiken eines sitzenden Lebensstils legen nahe, dass das Sitzen alle 30 Minuten unterbrochen werden sollte, um die Beine auszustrecken (Quelle: Owen, 2011). Zudem konnte gezeigt werden, dass es wichtig ist, viele kurze Pausen zu machen, anstatt nur die insgesamt sitzend verbrachte Zeit zu reduzieren (Quelle: Healy et al., 2008b, 2011).

 

 

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